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Kursnummer: XX3022

Info: Seit etwa 1830 versammelten sich einige französische Maler im Dorf Barbizon beim Wald und Fontainebleau (etwa 60 km von Paris entfernt), um von dort aus in der unberührten Natur und unter freiem Himmel meist kleine und unspektakuläre Landschaftsmotive zu malen. Ihre Bilder lassen gewissermaßen den Betrachter am Moment des Malens unmittelbar teilnehmen. Die Bewegungen des Farbauftrags liegen offen zutage. Die fast skizzenhaften Andeutungen entführen in die jeweilige Atmosphäre und Stimmung eines kleinen Stückchens Natur. Nicht umsonst spricht man von der "paysage intime", dem intimen Landschaftsbild. Der "Naturalismus" dieser Naturauffassung, der sogenannten Schule von Barbizon, kam ganz ohne idealisierende Überhöhung aus und wurde zum Vorbild für Künstler in ganz Europa.
Auch der junge Otto Modersohn war von diesen Malern begeistert. Mit 24 Jahren schrieb er: "Meine ganze Neigung gilt den Franzosen, ihr Geist umwebt mich beständig. Corots Werke sind mir die zarteste, seligste Musik. Alle Meister von Fontainebleau haben für mich darin das Gemeinsame, dass sie der Natur ganz allgemein ihre Bilder entnommen."
Das Otto Modersohn Museum Tecklenburg hat das Glück, eine exquisite Auswahl solcher Bilder aus einer hochkarätigen Privatsammlung zeigen zu können. Präsentiert werden Gemälde von Camille Corot, Gustave Courbet, Charles-Francois Daubigny, Diaz de la Pena, Jules Dupré, Paul Huet, Théodore Rousseau und Constant Troyon.

Kosten: 12,00 € €

Datum Zeit Straße Ort
13.09.2019 15:00 - 16:00 Uhr Markt 9 Tecklenburg, Otto Modersohn Museum
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Angelika Weide

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