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Kursnummer: XX2020

Info: Die Burg Hülshoff und das Haus Rüschhaus sind zwei Orte, die unmittelbar mit der berühmten westfälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff in Zusammenhang stehen. Seit 2018 ist die Burg Hülshoff zum Center for Literature avanciert und möchte Literatur als Fest und Dialog verstanden wissen. – Ein Dialog mit den anderen Künsten, mit der Wissenschaft und mit gesellschaftlichen Diskursen, Gruppen und Projekten.
Als interdisziplinäre Institution bringt das CfL die Literatur zusammen mit u.a. Film, Tanz, Musik, Medien- und Netzkunst, Architektur. Als produzierende Institution stiftet es Verbindungen zwischen lokalen, regionalen und internationalen Schriftsteller*innen, weiteren Künstlern und dem Publikum.
Haus Rüschhaus:
Um die Entstehungsgeschichte und Historie insgesamt zu verstehen beginnt die Exkursion mit der Besichtigung des Haus Rüschhaus.
Das Haus Rüschhaus ist ein Landsitz im Stadtteil Nienberge im westfälischen Münster. Es wurde in der Zeit von 1745 bis 1748 nach Entwürfen von Johann Conrad Schlaun gebaut und zunächst von ihm selbst als Sommersitz bewohnt.
Das von einer Gräfte umgebene Anwesen, dessen Architektur dem Anspruch eines feudalen Adelssitzes genügt, ist wie ein bäuerlicher Gräftenhof gestaltet. Schlaun gelang eine Synthese aus westfälischem Bauernhof und anspruchsvollem Landsitz in französischem Stil. An der Ausgestaltung war auch der Bildhauer Johann Christoph Manskirch beteiligt.
1825 erwarb der Hausherr von Burg Hülshoff, Freiherr Clemens-August II. von Droste zu Hülshoff, der Vater der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, das elegante Landhaus. Nach dem Tod ihres Vaters 1826 zog die Dichterin hier mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Jenny ein und wohnte hier – ab 1838 unterbrochen durch ihre Aufenthalte in Schloss Eppishausen und Burg Meersburg – bis 1846.
Im Haus Rüschhaus entstanden die Balladen und Vers-Epen, Die Judenbuche sowie Teile des Gedichtzyklus Das geistliche Jahr.
Bis 1853 wurde das Haus durch die Mutter der Dichterin, Therese Louise, geb. Freiin von Haxthausen, bewohnt, danach durch zwei unverheiratet gebliebene Neffen der Dichterin, zunächst den Offizier Moritz von Droste zu Hülshoff, der 1883 einen neugotischen Bildstock mit Madonnenfigur errichtete, der heute noch erhalten ist. Auch sein Bruder, der königlich-preußische Regierungsrat Friedrich von Droste zu Hülshoff (1833–1905), bewohnte ab 1890 das Haus; er publizierte – wie sein Bruder Ferdinand von Droste zu Hülshoff – als Zoologe, renovierte das Haus und brachte die Erinnerungsstücke, die noch greifbar waren, wieder dorthin, weil er mit Besuchern rechnete. Danach wurde das Haus in zwei Generationen von der Pächterfamilie Pöppelmann bewohnt, konnte jedoch von Verehrern der Dichterin besichtigt werden. Im Zweiten Weltkrieg wurden besonders wertvolle Gegenstände ausgelagert. Nach Beseitigung von Kriegsschäden wurde das Haus von der Familie 1949 als Museum geöffnet und an die Droste-Gesellschaft verpachtet. Jutta Freifrau von Droste zu Hülshoff verkaufte das Haus 1979 an die Stadt Münster; es ist über das Stadtmuseum Münster zu besichtigen. Zuletzt wurde das Anwesen der 2012 ins Leben gerufenen Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung zur Nutzung überlassen.
Hinter dem Hauptgebäude befindet sich die Parkanlage des Hauses Rüschhaus mit strengen geometrischen Formen. Typisch sind die mit Buchsbaum eingefassten Beete und Rasenflächen.

Von dort geht es weiter zur Burg Hülshoff:
Eingebettet in die Landschaft des Münsterlandes, ungefähr 10 km westlich von Münster, liegt die Wasserburg Hülshoff, inmitten einer grünen Parklandschaft. Eine weit über 500-jährige Familientradition gab ihr das urmünsterische Gepräge und Aussehen. Das malerische Wasserschloss ist das Geburtshaus der Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) und der Ort, an dem sie ihre Kindheit und Jugend verbrachte. Auch deshalb kommt der Burg ein internationaler Rang zu.
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg datiert aus dem Jahr 1349. Entwickelt hat sie sich aus dem ehemaligen Oberhof “zum Hülshof”, dem von den damaligen Besitzern, den Herren von Schonebeck, ein Herrenhaus zugefügt wurde. 1417 erwarben die Vorfahren der Dichterin den Rittersitz. Fortan nannte sich die Familie dann auch: Droste zu Hülshoff. Das in den Jahren 1540-1545 als geschlossene Renaissanceanlage erbaute Herrenhaus ist im Wesentlichen bis heute erhalten.
So wie sich die Anlage gegenwärtig präsentiert, handelt es sich um einen wunderschönen Renaissancebau aus den Jahren 1540-1545 nach einem Umbau Heinrichs I von Droste-Hülshoff. Heute befindet sich in dem Wasserschloss u.a. das Droste-Museum, das einen Einblick in das Leben der Dichterin und des Adels jener Zeit eröffnet. Der umgebende Park bietet im Sommer ein attraktives Ausflugsziel.

Kosten: 29,00 € €

Datum Zeit Straße Ort
21.08.2019 10:30 - 17:00 Uhr Am Rüschhaus 81 Münster, Haus Rüschhaus

 

Veranstaltungskalender

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September 2019

VHS- Ausstellungen

Ausstellung in Kürze:  
"Kunst aus der Nähe"

vom 27. September - 6. Oktober 2019

Die Künstler:
Hugo Langner,
Marc-Gustav Lindemann,
Mandir E. Tix,
Franz-Josef Pietig

Die Volkshochschule Lengerich/ Westf. wird in diesem Semester mit 4 freischaffenden Künstlern aus dem Zweckverband eine Kunstwoche gestalten, die mit dem Titel „Kunst aus der Nähe“ eigentlich alles sagt.
Kunst erlebbar, erfahrbar und zugänglich zu machen bedarf in der Regel nicht viel, außer der Möglichkeit an sie heran zu kommen, sie aus der Nähe zu betrachten und mit Kunstschaffenden in den Dialog zu treten. Diesen Wunsch hegten die kunstschaffenden, darstellenden Künstler und Kunsthandwerker schon lange und freuen sich mit dem Speicher von Hugo Langner am Ellerhook in Lienen nun auch die passende Örtlichkeit gefunden zu  haben - die Galerie am Ellerhook.

Am Fr., 27.09.2019 öffnet der Speicher sein Tor um 19.00 Uhr mit einer Vernissage.  Mit der Laudatio von Dr. Kai Dormann und einer kleinen Einführung zu den Exponaten wird die einwöchige Kunstschau „Kunst aus der Nähe“ zugänglich gemacht - aber nicht nur das! Alle Künstler  sind anwesend und freuen sich über einen regen Austausch.

Die Kunstschau „Kunst aus der Nähe“ kann im Speicher im Ellerhook, Ellerhooksweg 10a in 49536 Lienen an folgenden Tagen besucht werden:

Fr., 27.09.2019, 19.00 Uhr (Vernissage)       
Sa., 28.09.2019, 13.00-18.00 Uhr       
So., 29.09.2019, 11.00-18.00 Uhr
Do., 03.10.2019, 11.00-18.00 Uhr                  
Sa., 05.10.2019, 13.00-18.00 Uhr       
So., 06.10.2019, 11.00-18.00 Uhr

Werktags kann die Ausstellung auf Nachfrage bei Herrn Langner, Tel.  05483/721108, besucht werden.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 


Geschäftszeiten:

Montag:      

8.30-12:00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr

Dienstag:     

8.30-12:00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr

Mittwoch:    

8.30-12.00 Uhr

Donnerstag:

8.30-12.00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr

Freitag:       

9.30-12.00 Uhr

in den Ferien:  

Mo.-Do., 8.30-12.00 Uhr

Fr. 9.30-12.00 Uhr