Mit der VHS unterwegs

 

Exkursionen und Ausstellungsbesuche im Überblick

 

Themenschwerpunkt - Das Bauhaus
100jähriges Bestehen

In der Vereinigung Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar fand es seinen Ursprung. 1907 wurde sie von Henry van de Velde gegründet und gilt als direkter Vorläufer des Bauhauses, das dann in von de Veldes Schulgebäuden seine Arbeit aufnahm. 1925 fand ein Ortswechsel nach Dessau statt, danach, 1932 zog es ein weiteres Mal nach Berlin um und wurde 1933 geschlossen.

Der Einfluss des Bauhauses war so bedeutend, dass umgangssprachlich der Begriff Bauhaus oft auch mit der Moderne in Architektur und Design gleichgesetzt wird. Kunstgeschichtlich ist es jedoch problematisch, den sogenannten Bauhausstil und die Entwicklungen in Deutschland isoliert zu betrachten und Bauhaus als Stilbegriff, als Architekturstil oder Möbelstil zu verwenden. Die Entwürfe und Arbeiten von Lehrern und Schülern am Bauhaus werden daher als Teil von länderübergreifenden, längerfristigen Strömungen gesehen und unter Begriffen wie Funktionalismus, Klassische Moderne, Neue Sachlichkeit, Internationaler Stil sowie Neues Bauen eingeordnet.
Im Bauhaus wurden die traditionell getrennten Bereiche der bildenden Kunst, der angewandten Kunst und der darstellenden Kunst auf der Grundlage des Konzeptes miteinander verbunden, was wiederum starke Ausstrahlung auf Malerei, darstellende Kunst und Musik hatte.

Die ursprünglichen Intentionen von Henry van de Velde und Walter Gropius waren, die Kunst von der Industrialisierung zu emanzipieren und das Kunsthandwerk wiederzubeleben. Damit bildeten sie einen Gegenentwurf zur Ästhetik des Historismus, in der kunsthandwerklich entwickelte Ornamente durch industrielle Massenproduktion seriell kopiert wurden. Mit dem Begriff „Kunst“ wurde nicht die damalige Avantgarde bezeichnet, sondern die Formensprache der zeitgenössischen Entwerfer für die Produktion im Stil vergangener Epochen. Mit der Rückbesinnung auf das Handwerk war die gestalterische Intention damit verbunden, experimentell und manuell eine neue Formensprache zu entwickeln, die dem industriellen Herstellungsprozess gerecht wurde.

Ein Leitbild des Bauhauses war, die Architektur als Gesamtkunstwerk mit den anderen Künsten zu verbinden. Deshalb verkündete das Bauhaus im Gründungsmanifest von 1919 auch: „Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau“. Im Laufe der Entwicklung resultiert jedoch besonders das heutige Industrie- und Grafikdesign aus diesen Ideen. In der Architektur hat sich das modulare Bauen nicht nur bei Industrieanlagen, sondern auch bei der Schaffung günstigen Wohnraums zum Beispiel in Satellitenstädten von Megametropolen durchgesetzt.
Das Thema „Bauhaus“ ist in diesem Semester der Schwerpunkt des Vortrags- und Exkursionsangebotes der VHS Lengerich.

 

Exkursion zum Heinrich Neuy Museum nach Borghorst zu „100 Jahre Bauhaus“.
Das Museum zeigt „De Stijl in den Niederlanden"
Fahrt mit dem Bus

De Stijl war eine Gruppe von Architekten, Designern und Malern, die sich 1917 im niederländischen Leiden als eine Künstlervereinigung niederließ. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Maler und Kunsttheoretiker Theo van Doesburg, die Maler Piet Mondrian und Georges Vantongerloo, die Architekten Robert van´t Hoff, J.J.P Oud und Jan Wils, die Maler Vilmos Huszár und Bart van der Leck sowie der dichter Antony Kok.
Die geometrisch-abstrakte, „asketische“ Darstellungsform in Kunst und Architektur und einen auf Funktionalität beschränkten Purismus, war Leitlinie der Gruppe. Dies ähnelt dem deutschen Bauhaus, zu dem ideen- und kunstgeschichtlich eine enge Beziehung besteht.
Das Anliegen der Gruppe war es, sich vollständig von den Darstellungsgrundsätzen der traditionellen Kunst abzuwenden und eine neue, völlig abstrakte Formensprache zu erarbeiten, die auf der Variation von wenigen elementaren Prinzipien der bildnerischen Gestaltung (waagerecht/senkrecht, groß/klein, hell/dunkel und den Grundfarben) beruhte. Das bedeutet die Reduktion von Farben auf die drei Primärfarben Rot, Gelb und Blau sowie die Nichtfarben Schwarz, Grau und Weiß. Die Konzepte De Stijls wirkten nicht nur in bildender Kunst und Architektur, sondern auch im Design von Möbeln und anderen Gebrauchsgegenständen. Das Heinrich Neuy Museum hat diverse Exponate für die Ausstellung beschafft. Freuen Sie sich drauf.


3010A Steinfurt-Borghorst,
HeinrichNeuyBauhausMuseum

Termin: Sa., 04.05.2019 (geänderter Termin)
Abfahrt in Lengerich:
9.45 Uhr ab Bushaltestelle Kath. Kirche
Führung: 11.00 Uhr
Rückfahrt nach Lengerich: 13.00 Uhr
Ankunft in Lengerich: ca. 14.00 Uhr
25,- EUR, ohne Ermäßigung
incl. Busfahrt, Eintritt und Führung
Angelika Weide


 

Übersicht über alle Exkursionen im Semester I-2019: 

 

Studienfahrt nach Straßburg
eine Busfahrt des Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerks NRW (DEPB) in Kooperation mit der VHS Münster
So., 14.04. - Do., 18.04.2019, siehe Kus-Nr. 2040



Stadiontour im Borussia Park
Mönchengladbach -
Fahrt mit dem Bus
So., 28.04.2019, siehe Kurs-Nr. 2050

 

Exkursion zum Heinrich Neuy Museum nach Borghorst  „100 Jahre Bauhaus“.
Das Museum zeigt De Stijl.

Fahrt mit dem Bus
Sa., 04.05.2019, siehe Kurs-Nr. 3010A (geänderter Temin)

 

Besichtigung eines modernen
Milchviehbetriebes -

Besuch bei der
Familiie Plogmann - Große Börding
Sa., 11.05.2019, siehe Kurs-Nr. 2060

 

Geschichte, Zeitgeschehen
Busfahrt zum Kloster Dalheim

in Kooperation mit der VHS Emsdetten-Greven-Saerbeck
Fr., 24.05.2019
Anmeldungen nimmt nur di VHS Emsdetten-Greven-Saerbeck, Tel. 02572-960370
bis zum 22.04.2019 unter der Kurs-Nr. 35108 entgegen.

 

Wie arbeiten Restauratoren,
Denkmalschützer und Historiker?

Eine Baustellenführung auf Schloss
Senden und durch das „Westfälische
Versailles“ - Schloss Nordkirchen
Kombifahrt mit dem Bus
Sa., 25.05.2019, siehe Kurs-Nr. 2070

Bei Interesse meldn Sie sich für die Exkursionen und Ausstellungsbesuche bitte an.

 



 

 

 

 

 

Veranstaltungskalender

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April 2019

VHS- Ausstellungen

Ausstellungen
im Kunstraum 3, Bahnhofstr. 3, 49525 Lengerich
und in der VHS-Galerie, Bahnhofstr. 106, 49525 Lengerich 

 

Carl Müller-Tenckhoff (1873-1936)
Landschaftsbilder aus Westfalen und dem Taunus
vom 23.03. - 24.04.2019
Ausstellungseröffnung:
Sa., 23.03.2019, 11.00 Uhr
im Kunstraum 3, Bahnhofstr. 3, 49525 Lengerich
Besuchsmöglichkeiten:
Die Ausstellung, bei der auch der Enkel des Künstlers anwesend ist, kann mittwochs von 11.00-14.00 Uhr, samstags von 11.00-18.00 Uhr und sonntags von 13.00-18.00 Uhr besucht werden.
Letzte Besuchsmöglichkeit: Mi., 24.04.2019, 11.00-14.00 Uhr.
 

 

Christina Sauer
Druckgrafische Arbeiten
(Rückblick / Einblick / Ausblick II)
mit Druckvorführung zum Brunnenfest Lengerich am 15.06.2019
vom 18.05. - 22.06.2019

 

 

 

 


Geschäftszeiten:

Montag:      

8.30-12:00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr

Dienstag:     

8.30-12:00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr

Mittwoch:    

8.30-12.00 Uhr

Donnerstag:

8.30-12.00 Uhr und 13.30-17.00 Uhr

Freitag:       

9.30-12.00 Uhr

in den Ferien:  

Mo.-Do., 8.30-12.00 Uhr

Fr. 9.30-12.00 Uhr